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Vogel des Monats September: Stieglitz
Stieglitz Foto: Andreas Schäfferling

Im Spätsommer und Frühherbst, wenn die großen Disteln fruchten und ihre Flugsamen reifen, kann man oft Stieglitze in Gruppen von zehn bis dreißig Vögeln dabei beobachten, wie sie auf den alten Blütenständen stehend die Samen aus den Fruchtständen ziehen, die Flugapparate abbeißen und die Samen fressen. weiter
Stieglitz Foto: Andreas Schäfferling/naturgucker.de

 


Sturmschwalbe

Zwergadler

Alpenkrähe

Kommen Sie mit raus in den Vogelzug!
Süd-Portugal:
Greife und Pelagen am Kap
Mit Georg Schreier

Ganz im Süden der Algarveküste, in der Region um das Kap von Sagres und São Vicente, konzentriert sich alljährlich im Herbst der Vogelzug. Die geographische Lage im extremen Südwesten Kontinentaleuropas und die räumliche Nähe verschiedener Lebensräume in der Region ums Kap bringen eine Fülle unterschiedlichster Vogelarten zusammen. Hochseevögel (Pelagen), wie Sturmtaucher, Sturmschwalben und Raubmöwenarten, besonders aber auch Greifvögel (bis zu 20 Arten an starken Zugtagen) und eine breite Palette ziehende Singvogelarten, lassen sich im Umkreis von nur wenigen Kilometern und am gleichen Tag beobachten.
Die Feuchtgebiete entlang der Algarve sind um diese Zeit Rastgebiete für viele Watvögel aus dem Norden. Auch Seltenheiten, etwa aus Nordamerika, treten jetzt regelmäßig auf. Dass man praktisch mit allem rechnen muss, macht einen weiteren, besonderen Reiz dieser Reise aus. Zwei Bootsausfahrten ermöglichen Beobachtungen von Seevögeln aus der Nähe, mit Glück auch von Delfinen.

Zielarten:  amerikanische Irrgäste, Seevögel, Watvögel, Reiher, Löffler, Flamingos, viele Greifvögel, portugiesische Spezialitäten Alpenkrähe, Blaumerle, Krähenscharbe, viele Singvögel!

Portugal: Greife und Pelagen am Kap
27. Sept. bis  4. Okt. ab 2099 Euro!

Am Montag beginnt in Südeuropa die Jagd auf Zugvögel
Millionen Singvögeln droht Ende im Kochtopf
29.08.2014


Am kommenden Montag wird in vielen Mittelmeerländern wieder die traditionelle Jagdsaison auf Zugvögel für den Kochtopf eröffnet. Wie das Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, sind allein in Italien und Frankreich in diesem Jahr mehr als 20 Millionen Feldlerchen, Drosseln und Kiebitze offiziell zum Abschuss freigegeben worden. Die maltesische Regierung hat angekündigt, in diesem Herbst wieder den Fang von Zehntausenden Finken und Goldregenpfeifern mit riesigen Klappnetzen zu erlauben.

Foto: Ein Kuckuck in einem illegalen Fangnetz auf Zypern, Komitee gegen den Vogelmord.  

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Beobachtungsturm an der Oder eröffnet28.08.2014

Der Turm mit Blick über die Oder und in den Staffelder Polder wurde Ende Juli seiner Bestimmung übergeben. Er entstand im Rahmen eines deutsch-polnischen INTERREG-Projekts des Nationalparks Unteres Odertal und der Stettiner Regionaldirektion für Umwelt innerhalb der Euroregion Pomerania entstanden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 260.000 Euro.
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NABU: Auch Elche müssen wandern können27.08.2014


Ein Elchbulle
geriet Ende August 2014 in die Schlagzeilen, weil sein Ausflug aus freier Wildbahn in einem Firmengebäude in Sachsen endete. Mit Blick auf den in Sachsen umherwandernden Elch weist der NABU auf die Bedeutung von Grünbrücken hin und ruft die Bundesregierung zu einer konsequenten Umsetzung des von ihr beschlossenen Bundesprogramms Wiedervernetzung auf.

Mit Hilfe solcher Grünbrücken könnten Tiere Barrieren wie Schnellstraßen  wie hier die B31 oder ICE-Trassen wieder überwinden. Foto: Mathias Hermann

 

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Ungarn: Heimliche Reiher auf Mäusediät27.08.2014


In diesem Sommer können wir in Ungarn mehrere Reiherarten (Silber-, Grau-, Purpur- und Nachtreiher) in größerer Anzahl auf  offenen Flächen wie der Puszta, geernteten Feldern und Mähwiesen beobachten. Sie fangen dort Mäuse, Eidechsen, Großinsekten und andere Kleintiere. Dieses Verhalten kannten wir früher nur von Silber- und Graureihern. 
Aus Ungarn berichtet János Világosy

Foto: Nachtreiher auf erfolgreicher Mäusejagd, Gabor Kovacs

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Elstern fürchten sich vor Silber?26.08.2014

In vielen Ländern Europas gilt die Elster als diebischer Vogel, der glänzende Gegenstände wie Ringe oder gar Juwelen stielt und in sein Nest trägt - bloßer Unfug, belegt nun eine Studie aus Großbritannien.

 

Bild: www.billerantik.de, oben Elster unten Dohle

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Wer hat Schuld am toten Fisch?26.08.2014


Kormoran wird zu Unrecht für Maränen-Sterben verantwortlich gemacht: Der NABU Brandenburg weist die Behauptung von Herrn Dettmann, Landesfischereiverband, als unsinnig und verantwortungslos zurück. „Die phantastisch klingende Darstellung der Fischer, dass die Kormorane die Maränen in die sauerstofffreien Tiefenwasserbereiche getrieben hätten, gehört in die Welt der Märchen und zeugt von mangelhafter Kenntnis der Biologie der Fische“, so Dr. D. Knuth (NABU Landesfachausschuss Fischkunde).

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 NABU startet Projekt zum Kiebitz-Schutz26.08.2014


Neue Schutzmethoden für Wiesenvögel in der Agrarlandschaft–Förderung durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Noch vor 50 Jahren war der Kiebitz ein Allerweltsvogel, der fast überall auf Feldern und Wiesen in Deutschland häufig anzutreffen war. Heute ist er aus vielen Agrarlandschaften verschwunden und gehört mittlerweile zu den bedrohten Vogelarten.

Foto: Hans Schwarting/naturgucker.de

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Neue Angebote für gebrauchte Optik!26.08.2014

Super Angebote über gebrauchte und fast neue Optik im Birdnet.

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Der Fleck macht's: Weiden- und Sumpfmeisen unterscheiden16.08.2014


Weiden-und Sumpfmeise werden häufig, wie Zilpzalp und Fitislaubsänger, als Zwillingsarten bezeichnet. Sie sind kaum zu unterscheiden, vor allem, wenn sie schweigen. Ein Bestimmungstipp des British Trust of Ornithology (BTO) scheint in Deutschland und auch im Svensson (Der Kosmos Vogelführer) noch nicht angekommen sein.

Weiden- oder Sumpfmeise? Foto: Norbert Kiefer/naturgucker.de  

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Neues Projekt soll Rotmilan in der Rhön schützen15.08.2014


Den Rotmilan, auch Roter Milan oder Gabelweihe genannt, kann man bei uns in Deutschland in weiten Teilen vom Frühjahr bis in den Herbst antreffen. Mehr als die Hälfte aller Brutpaare weltweit brütet in Deutschland. Daher besitzt Deutschland für den Rotmilan, wie auch für beispielweise beim Mittelspecht, eine besondere Verantwortung für den Erhalt dieser Art. Jedoch geht der Bestand seit Jahren zurück.

Foto: Petra Kaffenberger/naturgucker.de

 

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VOGELZUG III: Kaum zu glauben der Frühherbst ist da! Tipps zum Vogelzug15.08.2014

Der August ist vielerorts der stillste Vogelmonat.Viele Weitstreckenzieher, die über den Äquator hinaus nach Süden wandern, sind jetzt auf dem Weg, auch wenn es viel weniger spektakulär erscheint und weniger auffällt als das Fehlen der hell schrillenden Mauersegler über den Städten. So sind Pirol und Gelbspötter, Fitis und Waldlaubsänger Ende des Monats schon weitgehend abgezogen.

Gartengrasmücke frisst Holunderbeeren, Foto: Manfred Klemm/naturgucker.de
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Krähenvögel: Immer für eine Überraschung gut! Gedächtniszellen entdeckt!15.08.2014


Tierphysiologen der Universität Tübingen identifizieren Gedächtniszellen, mit denen Rabenkrähen Gesehenes im Arbeitsgedächtnis speichern – ganz ohne Großhirnrinde!

Clever, auch ohne Großhirnrinde - Foto: Hartmut Glinkemann

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Aufruf: Auf beringte Weißstörche aus Schweden achten15.08.2014

 
Der Wegzug ist jetzt schon voll im Gange und da fallen immer wieder beringte Vögel auf. Da in Schweden seit einigen Jahren nach dem Schweizer Modell ein Projekt zur Wiederansiedlung des Weißstorches läuft, startet nun Berith Cavallin über E-Mail einen Aufruf, der nach Sichtungen von in Schweden beringten Weißstörchen fragt.

Foto: birdnet.de

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VOGELZUG II: Viel-Flieger oder Alleinreisender? Hauptsache weg!14.08.2014


Die Hauptreisezeit der Zugvögel hat begonnen: Trauerseeschwalben gehören zu den ersten Vogelarten, die sich auf den langen Weg Richtung Afrika machen. In Holland legen sie am Ijsselmeer einen Zwischenstopp ein, um zu fressen und während einer Mauserphase gemeinsam Schutz zu suchen.

Mausernde Trauerseeschwalben, Foto: Andreas Schäfferling/naturgucker.de

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Der Kreuzgurt hilft das Fernglas tragen!08.06.2008

Das kennen alle Vogelbeobachterinnen und Vogelbeobachter: Nach stundenlanger Wanderung durch die Natur bekommt man Nackenschmerzen. Je nach Fernglastyp hängen bis zu 1.500 Gramm am Hals der Träger.
Die Lösung sehen Sie hier:
Der Birdnet-Kreuzgurt hilft tragen und schont die Wirbel!
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Nachrichten
15.08.2014 Monogame Tölpel brüten erfolgreicher
14.08.2014 VOGELZUG I: Gefährliche Reise durch den Balkan: Zugvögel brauchen mehr Schutz
06.08.2014 Ein neuer britischer Gartenvogel - der Rotmilan
06.08.2014 Die Reisen der jungen Königspinguine
06.08.2014 Kranich-Einbürgerung in England erfolgreich!
26.07.2014 Fliege bedroht Darwin-Finken mit dem Aussterben!
26.07.2014 Vögel in NRW - wie geht es ihnen?
26.07.2014 Jeder braucht gute Nachbarn - auch Siedelweber
24.07.2014 Mehr erkannte Vogelarten - mehr bedrohte Vogelarten
20.07.2014 Geiersterben jetzt auch in Afrika ?
20.07.2014 Warum haben Dohlen weiße Augen?
20.07.2014 Sind Mauersegler die neuen Wetterfrösche?
20.07.2014 Rekordzahl übersommernder Kraniche in Ungarn
20.07.2014 Starenschwärme über Rom - Neues zum Schwarmfliegen?
15.07.2014 Renommierter Designpreis für MINOX-Fernglas BL 8x44 HD
11.07.2014 Niedersachsen: Jagdzeiten auf Gänse in Vogelschutzgebieten sollen differenziert verkürzt werden
08.07.2014 Frühe Schneeschmelze - frühe Gelege
08.07.2014 Deutschlands wilde Vögel: Teil 2 kommt und DVD Teil 1 ist da!
29.06.2014 Fremdfüttern kann verwirren
29.06.2014 Wie können wir einen Dünnschnabelbrachvogel bestimmen?