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was Vogelgucker wissen wollen!

 

 

Vogel des Monats Mai: Neuntöter

 

Der Neuntöter zählt zu den charismatischen Vogelarten bei uns - jetzt im Mai besetzt er wieder seine Reviere.  Viele Mythen und Sagen ranken sich um ihn. Schon sein Name ist geeignet, die Fantasie anzuregen. Wissenschaftler gaben ihm deshalb einen anderen, weniger prosaischen Namen und versuchen seit rund einhundert Jahren den Namen Rotrückenwürger durchzusetzen. Doch was mit Greifvogel statt Raubvogel und Graureiher statt Fischreiher gelang, scheitert beim Neuntöter. Die Pazifizierung des Namens dieses Singvogels musste misslingen, zu sehr ist er in der Sagenwelt des Volkes verankert.  weiter...
Foto: Rainer Armbruster/naturgucker.de 

 

Kommen Sie mit raus!
Wilde Bergwelt im grünen Norden Spaniens
Unter Geiern: Großtrappen und Rötelfalken

Exklusiv und abseits von ausgetretenen Tourismuspfaden wartet eine einsame Bergwelt darauf entdeckt zu werden. Im Herzen des Kantabrischen Küstengebirges befindet sich die spektakuläre, einsame Bergwelt der Montanas Palentinas. Die Bergregion ist als Naturpark unter Schutz gestellt und liegt abseits ausgetretener Touristenpfade. Hier leben Bär und Wolf, Hochgebirgsvertreter wie Mauerläufer und Schneesperling sowie Gänse- und Schmutzgeier, die von Steinadlern am Himmel begleitet werden.
28. Juni bis 5. Juli 2015, ab 1680 Euro im DZ, inkl. Flug! 
Infos

Zielarten:

Gänsegeier, Schmutzgeier, Schwarzmilan, Wespenbussard, Schlangen-, Zwerg-, Steinadler, Korn- und Wiesenweihe, Baum-, Wanderfalke, Rothuhn, Lachseeschwalbe, Weißbart- und Trauseeschwalbe Großtrappe, Steinkauz, Wiedehopf, Ziegenmelker, Iberien-Grünspecht, Bienenfresser, Alpensegler, Kalander-, Kurzzehen- und Haubenlerche, Steinrötel, Ringdrossel, Steinschmätzer, Iberischer Zilpzalp, Provence-, Brillen- und Weißbartgrasmücke, Blaukehlchen, Alpenkrähen, Alpenbraunelle, Mauerläufer, Bergpieper, Stein-, Schneesperling, Zipp-, Grau- und Zaunammer

Sowie:
Wolf, Wildkatze, Baummarder, Braunbär     


Schmutzgeier


Auch das ist Spanien!

Provencegrasmücke

Fressfeinde bestimmen die Lebenserwartung von Vögeln15.05.2015


Das Altern ist bei Mensch und Tier unausweichlich. Die Dauer eines Lebens jedoch unterscheidet sich von Art zu Art sehr stark. Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen haben nun einen möglicherweise allgemeingültigen Mechanismus gefunden, der die unterschiedlichen Lebenserwartungen erklären kann. Dazu haben sie Daten von knapp 1400 Vogelarten untersucht und fanden, dass die Anzahl und Verteilung von Fressfeinden die Lebenserwartung der Vögel bestimmt – unabhängig von Körpergewicht und Reproduktionsrate, die auch eine wichtige Rolle spielen. Mit diesen Ergebnissen konnten die Wissenschaftler eine Hauptaussage der klassischen Evolutionstheorie des Alterns bestätigen.

Foto: Sperber mit Feldsperling, Antje Schulte/naturgucker.de

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Stammbäume berechnen: Big Data erklärt Evolution der Vögel15.05.2015


Rund 95 Prozent der über 10 000 bekannten Vogelarten entwickelten sich erst nach dem Aussterben der Dinosaurier vor rund 66 Millionen Jahren. Computeranalysen der genetischen Daten zeigen auch, dass sich die heutige Vielfalt explosionsartig aus wenigen Spezies bereits nach 15 Millionen Jahren entwickelt hatte. KIT-Forscher entwarfen die Algorithmen für die umfassende Analyse der Vogel-Evolution. Für die jetzt im Fachjournal Science vorgestellten Ergebnisse wurde eine Rechenleistung von 300 Prozessorjahren benötigt. (DOI 10.1126/science.1253451)

Archaeopteryx bavarica, Paläontologisches Museum, München Foto: Luidger, licensed under the
Creative Commons by wikipedia

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Ersatzbeute für Eisbären: Bald weniger arktische Wildgänse ?!15.05.2015


Biologen zeigen, welche Auswirkungen es hat, wenn die Raubtiere auf das Land ausweichen müssen. Ringelrobben, Walrosse, Fische: Eisbären brauchen fettreiche Nahrung, um die Kälte der Arktis zu überstehen. Ihre Beute erlegen sie meistens auf dem Packeis – doch die Eisdecke schrumpft. Welche Auswirkungen hat es, wenn Eisbären gezwungen sind, neue Nahrungsquellen wie Vogelkolonien von Alken und Möwen oder von Gänsen zu erschließen?  

Ersatzbeute: Ein Eisbär verspeist Vogeleier. Foto: Jouke Prop

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Adler-TV: Wieder auf Sendung! 15.05.2015


Sie ist in diesem Jahr spät dran: Das Schreiadler-Weibchen ist heute mit Verspätung in ihrem Adler-Horst im lettischen Naturreservat Teici gelandet. Was zur Verzögerung beim Rückflug aus dem südlichen Afrika führte, kann nur vermutet werden. Das „Catering“ ließ wohl kurz vor der Abreise zu wünschen übrig. „Durch eine lange Dürre war das Nahrungsangebot der Schreiadler in ihrem Überwinterungsgebiet eher dürftig“, sagt Dr. Andreas Kinser, Schreiadler-Experte der Deutschen Wildtier Stiftung. „Viele Schreiadler haben auf dem 10.000 Kilometer langen Rückflug längere Zeit in Zentralafrika verbracht, wahrscheinlich um Energie zu tanken.“

Foto: http://www.schreiadler.org/

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Beobachtungstipps für den Mai07.05.2015

 Weißflügelseeschwalbe Foto: Yvonne Christ/naturgucker.de

Den Wonnemonat Mai erwarten viele Vogelkundler, da in diesem Monat die letzten Langstreckenzieher im ganzen deutschsprachigen Raum ankommen. Mit diesen Zugvögeln kommt auch der ein oder andere Überraschungsgast in heimische Gefilde. Seltenheiten und Irrgäste können überall auftauchen. Gleichzeitig fliegen die ersten Jungvögel aus und die Elterntiere beginnen mit der zweiten Brut. Im Feld lassen sich jetzt Wachteln verhören, Sumpfrohrsänger und Gelbspötter machen mit ihrem Gesang auf sich aufmerksam und an Gewässer kann man mit Glück eine der dunklen Chlidonias-Seeschwalbe, wie diese Weißflügel-Seeschwalbe, beobachten.

Foto: Yvonne Christ/naturgucker.de

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Einsteigertipp: Spiegelfechter 07.05.2015

Bachstelzen klopfen häufig an Fenster... Foto: Frank Kottisch /Birdnet-Galerie

Wenn bei Ihnen eine Krähe oder eine Bachstelze andauernd ans Fenster klopft, handelt es sich nicht um einen Vogel, der ins Zimmer will, sondern um einen "Spiegelfechter". Zu diesem eigenartigen Verhalten kommt es aus folgendem Grund: Viele Vogelarten besetzen zur Brutzeit ein Revier.

Ein Merkblatt für die Vogelschutzpraxis der Schweizerischen Vogelwarte Sempach und Schweizer Vogelschutz SVS schafft Aufklärung!

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Buch über die Vogelwelt Langeoogs! 06.05.2015


Von Weltreisenden, Flugkünstlern und Rolling Stones
Neues Buch über die (nicht nur) Langeooger Vogelwelt,
verfasst von Jan und Birte Weinbecker

Vielschichtig und faszinierend – so zeigt sich die Vogelwelt auf der Nordseeinsel Langeoog. Seltene Sandregenpfeifer leben hier ebenso wie die allgegenwärtigen Silbermöwen. Kaum jemand kennt die gefiederten Wesen so gut wie Nationalparkwart Jan Weinbecker. Jetzt hat er ein Buch über sie geschrieben: „Von Weltreisenden, Flugkünstlern und Rolling Stones – Langeooger Vögel im Portrait“ heißt es. Auf knapp 100 Seiten stellen Jan Weinbecker und seine Frau Birte erstaunliche Vertreter der Vogelwelt mitten im UNESCO-Weltnaturerbe vor.

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NABU Hamburg lädt zur HanseBird 201503.05.2015

Vogelfreunde, Naturliebhaber und Fotografen sollten sich die diesjährige HanseBird vom 20. - 21. Juni 2015 vormerken. Auf der Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe im Herzen Hamburgs dreht sich dann wieder alles um die faszinierende Welt der Vögel, deren Beobachtung und deren Schutz.

Foto: Hansebird 2015

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Neuer Brutvogelatlas liefert umfassenden Datenfundus03.05.2015

 

  • * 80 Millionen Brutpaare in mehr als 400.000 Stunden erfasst: ADEBAR ist eines der größten Kartiervorhaben von Ehrenamtlichen

  • * 280 Vogelarten brüten in Deutschland – Buchfink und Amsel am häufigsten.


    Die Kartierung
    von 80 Millionen Brutpaaren und damit mehr als 400.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit stecken in „ADEBAR“, dem neuen Atlas Deutscher Brutvogelarten. Damit liefert das Werk einen umfassenden Datenfundus zu allen 280 in Deutschland brütenden Vogelarten. Es belegt dabei unter anderem, dass Buchfink und Amsel die häufigsten Arten sind. Vorgestellt wurde der Brutvogelatlas von der Stiftung Vogelwelt Deutschland und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten in Bonn.
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Fachtagung Wendehals28.04.2015


Seit den 1970er Jahren gehen die Bestandszahlen von Wendehals Jynx torquilla und Grauspecht Picus canus immer weiter zurück, sodass beispielsweise der Wendehals in der aktuellen Roten Liste Deutschlands sowie Baden-Württembergs als stark gefährdet eingestuft wird. Beide Spechtarten ernähren sich vorwiegend von Ameisen und Streuobstwiesen zählen zu ihren bedeutendsten Nahrungs- und Bruthabitaten.

Foto: Thomas Kuhn/naturgucker.de

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Wanderfalken in NRW: Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht23.03.2015


„Die Wanderfalkenpopulation in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr mit 211 Brutpaaren und 344 ausgeflogenen Jungfalken erneut das Vorjahresergebnis übertroffen“, dies verkündeten Stephanie Krüßmann und Michael Kladny, das neue Sprecherduo der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz (AGW) im NABU NRW, den rund 100 Wanderfalkenschützern auf ihrem Jahrestreffen in Recklinghausen. So habe sich der Paarbestand der Wanderfalken um 16 weitere Revierpaare erhöht und auch die Zahl der ausgeflogenen Jungfalken sei geringfügig gestiegen.

Wanderfalke am Brutplatz, Industriedenkmal Henrichshütte Hattingen, Foto: T. Griesohn-Pflieger

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Natur- und Artenschutz kommen unter die (Wind-)Räder17.03.2015


Der Vorstand der Deutschen Wildtier Stiftung, Prof. Fritz Vahrenholt, fordert ein Moratorium des Windkraftausbaus im Wald. Ohne Rücksicht auf den Natur- und Artenschutz findet in Deutschland derzeit ein Rekordneubau von Windenergieanlagen statt. „Wertvolle Waldflächen werden gerodet, bevor Widersprüche oder anhängige Klagen gegen Baugenehmigungsverfahren geklärt sind. So werden Fakten für die Anlagen geschaffen und Lebensräume gefährdeter Vogel- und Fledermausarten zerstört“, kritisiert Dr. Jochen Bellebaum von der Deutschen Wildtier Stiftung.

Foto: Andreas-Senftleben_pixelio.de

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Waldrappe kooperieren während der Formationsflüge04.03.2015

Zur Evolution von Kooperation: Die Entstehung von Kooperation ist immer noch eines der großen Rätsel der Evolutionsbiologie, denn sie widerspricht dem allgemeinen Grundsatz, dass Evolution nur ‚egoistische Gene‘ fördert. In dieser Woche wird in den Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) eine Studie präsentiert, in der wir den V-Formationsflug als eines der seltenen Beispiele für echte Kooperation bei Tieren präsentieren. Dazu wurden Waldrappe untersucht.

Foto: Waldrappteam.eu

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Krähen als Links-­ oder Rechtsschnäbler02.02.2015

Die Geradschnabelkrähen Corvus moneduloides aus Neukaledonien, einer Inselgruppe vor der australischen Nordostküste, sind bekannte Untersuchungsobjekte der Verhaltensforschung. Sie stellen selbst Werkzeug her und sind berühmt geworden dadurch, dass sie Nüsse auf die Straße legen, damit die Autos drüberfahren und sie an die Kerne kommen. Jetzt hat man festgestellt, dass sie individuell unterschiedlich beim Gebrauch von Werkzeugen die linke oder rechte Schnabelrichtung bevorzugen.   

 

Bild: „CorvusMoneduloidesKeulemans“ von John Gerrard Keulemans -
Catalogue of the Birds in the British Museum Volume 3. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons -

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Neue Angebote für gebrauchte Optik!26.08.2014

Super Angebote über gebrauchte und fast neue Optik im Birdnet.

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Der Kreuzgurt hilft das Fernglas tragen!08.06.2008

Das kennen alle Vogelbeobachterinnen und Vogelbeobachter: Nach stundenlanger Wanderung durch die Natur bekommt man Nackenschmerzen. Je nach Fernglastyp hängen bis zu 1.500 Gramm am Hals der Träger.
Die Lösung sehen Sie hier:
Der Birdnet-Kreuzgurt hilft tragen und schont die Wirbel!
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Nachrichten
02.05.2015 Impressionen aus den Rieselfeldern Münster
28.04.2015 TV-Tipps für den 8. Mai
18.04.2015 Blaubart-Helmkolibri wieder entdeckt!
14.04.2015 Malta-Referendum: NABU will jetzt EU-Recht durchsetzen!
11.04.2015 Kiebitz: Eine Perspektive für den Gaukler der Lüfte
11.04.2015 Artenschutz und DBU: „Erste eigene Erfolge sichtbar!"
10.04.2015  NABU klagt gegen Windpark zum Schutz seltener Schreiadler
04.04.2015 Der Sakerfalke in Östereeich: Gute Erfahrungen mit Nisthilfen
04.04.2015 Schockierende Bilanz: Illegale Verfolgung von Greifvögeln
04.04.2015 Gute Aussichten für das Auerhuhn in Südbrandenburg
04.04.2015 <B>Rückkehr der Zwerggänse in die Hortobágy Puszta</B>
30.03.2015 naturgucker.de und SIGMA: Im Fotowettbewerb attraktive Preise gewinnen! Ab jetzt!
27.03.2015 Vögel und Regenwald - weniger Schädlinge
20.03.2015 Den Heimzug unserer Schreiadler aus Afrika verfolgen
18.03.2015 Jäger manövrieren sich ins gesellschaftliche Abseits: Bürger wollen Ökologisierung des Jagdrechts
17.03.2015 Armchair Tick: „Fahlkauz ist zwei Arten“
17.03.2015 Alte Vogeleltern – weniger Küken!
13.03.2015 Nordische Finken: Manche Futterstellen sind gefährlich.
12.03.2015 Würgfalke in Ungarn: Lieber die Maus im Fang als die Taube auf dem Dach
07.03.2015 naturgucker: vielfalt studieren