Was Vogel- und
Naturgucker wissen wollen!

Tipps für Vogler im Juli:
Alles drin: füttern, mausern, abziehen... 


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Im Sommermonat Juli kann der Vogelkundler die ganze Bandbreite der Vogelkunde erleben. Einige Vogelarten füttern noch ihre Jungen, andere bereiten sich auf den Herbst mit ihrem Zug vor und weitere ziehen schon in größerer Anzahl in den Süden. So können Rauchschwalben ihre Jungen füttern, flügge Jungvögel aus der vorangegangenen Brut suchen reichlich Nahrung und die ersten Jungvögel beginnen mit dem Zug nach Südwesten. Die Wespenbussarde füttern noch ihre Jungen im Nest,während andere Greifvogeljungen schon längst flügge sind. Foto: Wespenbussard trägt Wespenwabe zum Nest. Katrin Habenicht/naturgucker.de 
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Kommen Sie mit raus!
Fehmarn - Vogelzug im Spätsommer erleben
Schilf, Wasser, Watt und die Vogelzugstraße                                                      

Warum Fehmarn?
Die Insel Fehmarn bietet wegen ihrer Vielgestaltigkeit einer großen Menge an Wasser-, Wat- und Singvögeln ideale Rastbedingungen. Schilfgebiete und kleinere Seen sind dazu Brutgebiete von seltenen Vögeln wie Rothalstaucher und Kolbenente. Greifvögel wie Sperber und Wespenbussarde ziehen an warmen Zugtagen über Fehmarns Grünen Brink. Merline, Weihenarten, Bussarde nutzen ebenfalls die günstige Verbindung von und nach Skandinavien. Die kleinen Wälder, Felder, Gehölze und Knicks beherbergen durchziehende Kleinvogeltrupps, zum Beispiel Finken, Laubsänger oder Grasmücken. Auf der Ostsee lassen sich Wasservögel wie Meeresenten und Säger beobachten. Mit etwas Glück kann man sogar gelegentlich auch ausgesprochene Raritäten wie z.B. Odinshühnchen, Sumpfläufer oder im Sommer Raubseeschwalben entdecken.

Auf dieser Reise werden wir verschiedene Tauch- und Gründelenten, Seeschwalben, Möwen und viele Limikolen kennen- und unterscheiden lernen, wir hoffen bei entsprechendem Wetter auch ziehende Greifvögel wie zB. Wespenbussarde zu sehen - und beim Vogelzug gibt es immer wieder Überraschungen!
Mit Christopher und Andrea Engelhardt
5 Tage ab 550 Euro.
Infos


Grünschenkel


Wespenbussard


Seeadler

 

Ausverkauf der Natur abgelehnt! 500 000 Europäer stimmen gegen Pläne von EU-Juncker!24.07.2015

Rund eine halbe Million Europäerinnen und Europäer haben sich in einer von der EU-Kommission initiierten Befragung gegen die Aufweichung des Naturschutzes in der EU ausgesprochen. Nie zuvor verzeichnete eine EU-Konsultation eine solche Resonanz. Dies ist vor allem auf die Mobilisierungsaktion von 120 Umweltorganisationen in den 28 Mitgliedstaaten zurückzuführen, bei der bislang 469.236 (Stand 23. Juli, 12:00 Uhr) Menschen für eine Beibehaltung der bisherigen Naturschutzrichtlinien stimmten. Die Konsultation endet am Freitag, den 24. Juli, um Mitternacht.
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Tödliche Hitze für Mauersegler-Nachwuchs 06.07.2015


Vermehrt erreichten den NABU in Brandenburg Meldungen, dass junge, aus dem Nest gestürzte  Mauersegler aufgefunden wurden. Das ist bei der Wetterlage der letzten Tage keine ungewöhnliche Situation. Für viele junge Mauersegler ist die derzeitige Hitze tödlich: Weil Mauersegler vor allem in hohen Gebäuden unter Dächern und in exponierten Nistkästen brüten, erhitzen sich ihre Nistquartiere mitunter extrem. Auf der Suche nach Abkühlung am luftigen Nesteingang stürzen dann immer wieder Jungtiere ab und bleiben hilflos am Boden liegen.

Mauersegler-Pflegling bei der Fütterung, Foto: Hans Schwarting

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Dramatische Insekten-Verluste in NRW06.07.2015


Nach den Insekten sterben die Vögel... Foto: birdnet.de

Der NABU in NRW
warnt vor dramatischen Entwicklungen bei der artenreichsten Tiergruppe der Insekten. Untersuchungen auf regionaler Ebene zeigen einen über die vergangenen zwei Jahrzehnten eingetretenen Verlust bei der heimischen Artenvielfalt. So sind nach aktuellen Auswertungen im Großraum Krefeld inzwischen mehr als 60 Prozent der Hummelarten ausgestorben. Ähnlich sieht es in der Landeshauptstadt Düsseldorf bei den Tagfaltern aus, wo 58 Prozent der Arten schon verschwunden sind. „Um auf das Artensterben aufmerksam zu machen, müssen wir nicht mehr auf den Regenwald verweisen – es passiert vor unserer Haustür“, sagt NABU-Landesvorsitzender Josef Tumbrinck. 

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Langschläfer haben Hörner auf  - Tagesrhythmus beeinflusst Vaterschaften bei Kohlmeisen05.07.2015


Spätes Aufstehen ist gemütlicher, aber es verringert auch den Fortpflanzungserfolg – zumindest wenn man eine Kohlmeise ist. Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen und Radolfzell haben zusammen mit Kollegen aus den Vereinigten Staaten nämlich herausgefunden, dass Kohlmeisen, die später als ihre Artgenossen aufstehen, öfter von ihren Weibchen betrogen werden. Die Ergebnisse bringen neue Erkenntnisse für das Verständnis der Evolution der inneren Uhr.

Foto: Andreas Schäfferling/naturgucker.de

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Schleswig Holstein: Angriffe gegen Seeadler nehmen zu05.07.2015


Eindrucksvoller Greif: Der mächtige Seeadler, Foto: Matthias Entelmann

Im Kreis Dithmarschen ist erneut ein toter Seeadler aufgefunden worden. Er lag ganz in der Nähe des Nestes, an dem bereits drei Adler verendet waren. Presseberichten zufolge häufen sich vor allem in Dithmarschen Angriffe gegen Seeadler, die vergiftet oder massiv beim Brüten gestört werden.

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Waldrapp-Wilderer vor Gericht: Ein Fall mit europäischer Dimension19.06.2015

Im Juni findet in Livorno/Toskana die zweite gerichtliche Anhörung eines italienischen Jägers statt, dem das Töten von zwei Waldrappen (Geronticus eremita) im Jahr 2012 zur Last gelegt wird. Diese Vogelart ist hochgradig vom Aussterben bedroht und somit international geschützt. Die Erhaltung dieser Art ist auch Gegenstand eines LIFE + Projektes, das von der Europäischen Union kofinanziert und vom österreichischen Förderverein Waldrappteam in Zusammenarbeit mit acht Partnern in Österreich, Deutschland und Italien betrieben wird.
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Buch über die Vogelwelt Langeoogs! 06.05.2015


Von Weltreisenden, Flugkünstlern und Rolling Stones
Neues Buch über die (nicht nur) Langeooger Vogelwelt,
verfasst von Jan und Birte Weinbecker

Vielschichtig und faszinierend – so zeigt sich die Vogelwelt auf der Nordseeinsel Langeoog. Seltene Sandregenpfeifer leben hier ebenso wie die allgegenwärtigen Silbermöwen. Kaum jemand kennt die gefiederten Wesen so gut wie Nationalparkwart Jan Weinbecker. Jetzt hat er ein Buch über sie geschrieben: „Von Weltreisenden, Flugkünstlern und Rolling Stones – Langeooger Vögel im Portrait“ heißt es. Auf knapp 100 Seiten stellen Jan Weinbecker und seine Frau Birte erstaunliche Vertreter der Vogelwelt mitten im UNESCO-Weltnaturerbe vor.

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Neuer Brutvogelatlas liefert umfassenden Datenfundus03.05.2015

 

  • * 80 Millionen Brutpaare in mehr als 400.000 Stunden erfasst: ADEBAR ist eines der größten Kartiervorhaben von Ehrenamtlichen

  • * 280 Vogelarten brüten in Deutschland – Buchfink und Amsel am häufigsten.


    Die Kartierung
    von 80 Millionen Brutpaaren und damit mehr als 400.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit stecken in „ADEBAR“, dem neuen Atlas Deutscher Brutvogelarten. Damit liefert das Werk einen umfassenden Datenfundus zu allen 280 in Deutschland brütenden Vogelarten. Es belegt dabei unter anderem, dass Buchfink und Amsel die häufigsten Arten sind. Vorgestellt wurde der Brutvogelatlas von der Stiftung Vogelwelt Deutschland und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten in Bonn.
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Fachtagung Wendehals28.04.2015


Seit den 1970er Jahren gehen die Bestandszahlen von Wendehals Jynx torquilla und Grauspecht Picus canus immer weiter zurück, sodass beispielsweise der Wendehals in der aktuellen Roten Liste Deutschlands sowie Baden-Württembergs als stark gefährdet eingestuft wird. Beide Spechtarten ernähren sich vorwiegend von Ameisen und Streuobstwiesen zählen zu ihren bedeutendsten Nahrungs- und Bruthabitaten.

Foto: Thomas Kuhn/naturgucker.de

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Natur- und Artenschutz kommen unter die (Wind-)Räder17.03.2015


Der Vorstand der Deutschen Wildtier Stiftung, Prof. Fritz Vahrenholt, fordert ein Moratorium des Windkraftausbaus im Wald. Ohne Rücksicht auf den Natur- und Artenschutz findet in Deutschland derzeit ein Rekordneubau von Windenergieanlagen statt. „Wertvolle Waldflächen werden gerodet, bevor Widersprüche oder anhängige Klagen gegen Baugenehmigungsverfahren geklärt sind. So werden Fakten für die Anlagen geschaffen und Lebensräume gefährdeter Vogel- und Fledermausarten zerstört“, kritisiert Dr. Jochen Bellebaum von der Deutschen Wildtier Stiftung.

Foto: Andreas-Senftleben_pixelio.de

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 Birdnet-Kleinanzeigen: Tolle Angebote!12.02.2014

Super Angebote über gebrauchte und fast neue Optik im Birdnet.

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Der Kreuzgurt hilft das Fernglas tragen!08.06.2008

Das kennen alle Vogelbeobachterinnen und Vogelbeobachter: Nach stundenlanger Wanderung durch die Natur bekommt man Nackenschmerzen. Je nach Fernglastyp hängen bis zu 1.500 Gramm am Hals der Träger.
Die Lösung sehen Sie hier:
Der Birdnet-Kreuzgurt hilft tragen und schont die Wirbel!
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Nachrichten
13.07.2015 Neues zum Gesang der Nachtigall
05.07.2015 Riesenhirsche lebten nach der Eiszeit noch in Süddeutschland
05.07.2015 Schreiadler fliegen über 4500 Meter hoch - Vögel mit neuesten GPS-Sendern ausgestattet
22.06.2015 NABU: Kiebitz ist auf Schutz durch EU-Richtlinien angewiesen<BR>„Fitness-Check“ darf nicht zum Naturschutz-Abbau führen
21.06.2015 Gewinner und Verlierer des Klimawandels in Deutschland
21.06.2015 Forscher dokumentieren dramatischen Rückgang der Weidenammer-Bestände / Illegale Jagd in China<BR>
21.06.2015 Energiewende kollidiert mit migrierenden Fledermäusen
01.06.2015 Digiscoper of the year 2015! Es geht wieder los!
01.06.2015 Schreiadler schützen!!!
01.06.2015 Jungvögel auf dem Bürgersteig: Längst nicht alle sind verlassen
01.06.2015 Argumente: Bundesamt für Naturschutz legt ersten Artenschutz-Report vor
15.05.2015 Fressfeinde bestimmen die Lebenserwartung von Vögeln
15.05.2015 Stammbäume berechnen: Big Data erklärt Evolution der Vögel
15.05.2015 Ersatzbeute für Eisbären: Bald weniger arktische Wildgänse ?!
15.05.2015 Adler-TV: Wieder auf Sendung!
02.05.2015 Impressionen aus den Rieselfeldern Münster
28.04.2015 TV-Tipps für den 8. Mai
18.04.2015 Blaubart-Helmkolibri wieder entdeckt!
14.04.2015 Malta-Referendum: NABU will jetzt EU-Recht durchsetzen!
11.04.2015 Kiebitz: Eine Perspektive für den Gaukler der Lüfte