Birdnet.de - 
was Vogelgucker wissen wollen!

Vogel des Monats Juni:
Trauerseeschwalbe

Die Seeschwalben unterscheidet man grob in zwei Gruppen: die weißen Seeschwalben, die wir mehr an den Küsten finden wie Küsten-, Fluss-, Brandseeschwalbe zum Beispiel und die Sumpfseeschwalben, die eben nicht fast ganz weiß sind und bei uns nur selten am Meer nach Nahrung suchen. Die Traueseeschwalbe zählt zu den Sumpfseeschwalben. Sie wohnt im Sumpf, denn sie ist an flachen Stillgewässern zu Hause, wo sie auf schwimmenden Nestern brütet.
WEITER...
Foto: Jürgen Podgorski/naturgucker.de



 


Kommen Sie mit raus!
Watvögel zum Sattsehen am Lauwersmeer in Holland
Watt, Feuchtwiesen, Sumpf und Moor mit Thomas Griesohn-Pflieger

Regelmäßig sehen wir hier zwischen 20 und 30 Limikolenarten! Seit 13 Jahren besuchen wir das Gebiet und jedes Jahr bietet es eine Vielfalt und Beobachtungsqualität von der viele deutsche Beobachter - vort allem aus den Süden - nur träumen können.
Die Kombination der Lebensräume ist ideal, Watt, Feuchtwiesen, Hochmoor, Moorheide, Sumpf, Wald, Hafen.

Schwerpunkte der Beobachtungen sind: Regenpfeifer, Strandläufer, Wasserläufer, Schnepfen sowie Möwen, Seeschwalben und Greife. Darunter oft auch echte Seltenheiten wie Sichler, Mornellregenpfeifer, Odinshühnchen, Graubruststrandläufer und Sumpfläufer. Raubseeschwalben, Löffler, Tausende Rotschenkel und Hunderte Säbelschnäbler und Brachvögel sind dort am Lauwersmeer und in den benachbarten Wattengebieten "Tagesgeschäft".

Die Beobachtungsbedingungen sind wie so oft in Holland hervorragend. Die Fahrt eignet sich wegen der langen Beobachtungsphasen an den einzelnen gut ausgestatteten Orten und der kurzen Distanzen zu den Vögeln besonders für Einsteiger, die die Vielfalt der Limikolen kennen lernen wollen. Die erfahrenen Beobachter kommen wegen der Chancen auf Seltenheiten auf ihre Kosten.
Ab/bis Bochum kann man im komfortablen 9-Sitzer mitfahren. Vier Tage Watvögel zum Sattsehen ab 416 Euro

Infos


Kampfläufer

Dunkler Wasserläufer

Uferschnepfe

 

NABU: Kiebitz ist auf Schutz durch EU-Richtlinien angewiesen
„Fitness-Check“ darf nicht zum Naturschutz-Abbau führen
22.06.2015


Der Kiebitz zählt in Deutschland zu den stark gefährdeten Vogelarten. In der Folge sind für den bedrohten Zugvogel besondere Schutzgebiete nach der EU-Vogelschutzrichtlinie ausgewiesen worden. Von diesen EU-Vogelschutzgebieten hat der Kiebitz profitiert. Auch die Jagd auf Kiebitze wurde mit der EU-Vogelschutzrichtlinie eingeschränkt. Allerdings ist sie in einigen Mitgliedsstaaten, zum Beispiel in Frankreich, immer noch zulässig.

Junger Kiebitz, Foto: Wolfgang Kühn/naturgucker.de 

[Weiter lesen...]
Nächtliches Kunstlicht lässt Vögel früher singen21.06.2015

Unter dem Einfluss nächtlicher künstlicher Beleuchtung beginnen vier von sechs untersuchten Singvogelarten früher im Jahr zu singen. Das zeigen Gesangsaufnahmen von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen. Die Forscher verglichen vom Winter zum Frühjahr dunkle Lebensräume mit solchen, die von Straßenlaternen beleuchtet waren.

Amseln beginnen unter dem Einfluss von Kunstlicht bis zu einem Monat früher mit dem Brutgeschäft, Foto: Alexander Wirth/naturgucker.de

[Weiter lesen...]
Gewinner und Verlierer des Klimawandels in Deutschland21.06.2015


Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt haben in Zusammenarbeit mit weiteren Senckenberg-Standorten und deutschen Partnerinstitutionen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Häufigkeit verschiedener Tier- und Pflanzengruppen in Deutschland untersucht. Erstmals wurden dabei Bestandstrends von sehr unterschiedlichen Artengruppen miteinander verglichen. Dabei fanden sie heraus, dass Vögel, Schmetterlinge und Käfer bereits auf den Klimawandel reagieren. Die Studie ist kürzlich im Fachjournal „Biological Conservation“ erschienen.

Schwarzhalstaucher, Foto: Viola Wege/naturgucker.de

[Weiter lesen...]
Forscher dokumentieren dramatischen Rückgang der Weidenammer-Bestände / Illegale Jagd in China
21.06.2015


Gefährdeter Singvogel: Wie dramatisch der Rückgang der Weidenammer-Bestände ist, zeigt jetzt erstmals in Gänze eine umfassende Studie, an der Wissenschaftler aus Deutschland, England, Russland, Finnland und Japan beteiligt waren. Die Forscher dokumentieren den globalen Zusammenbruch der Population. Die Hauptursache sehen sie in der massiven illegalen Vogeljagd in China.

Foto: „Еменшіл сұлыкеш“ von Madina Arystanova - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons -

[Weiter lesen...]
Energiewende kollidiert mit migrierenden Fledermäusen21.06.2015


Fledermäuse verunglücken in großer Zahl an deutschen Windkraftanlagen
. Die Zahl solcher Anlagen ist hierzulande bereits sehr hoch und soll noch weiter steigen. Mehr als zwei Drittel der Tiere, die durch Windkraftanlagen auf deutschem Boden zu Tode kommen, sind jedoch wandernde Fledermäuse auf ihrem Weg zwischen ihren Sommer- und Winterlebensräumen. Aufgrund seiner zentralen geographischen Lage in Europa hat Deutschland deshalb eine große Verantwortung für den Schutz migrierender Fledermäuse.

Bartfledermaus Fotograf: René Bürgisser

[Weiter lesen...]
Waldrapp-Wilderer vor Gericht: Ein Fall mit europäischer Dimension19.06.2015

Im Juni findet in Livorno/Toskana die zweite gerichtliche Anhörung eines italienischen Jägers statt, dem das Töten von zwei Waldrappen (Geronticus eremita) im Jahr 2012 zur Last gelegt wird. Diese Vogelart ist hochgradig vom Aussterben bedroht und somit international geschützt. Die Erhaltung dieser Art ist auch Gegenstand eines LIFE + Projektes, das von der Europäischen Union kofinanziert und vom österreichischen Förderverein Waldrappteam in Zusammenarbeit mit acht Partnern in Österreich, Deutschland und Italien betrieben wird.
[Weiter lesen...]
Fressfeinde bestimmen die Lebenserwartung von Vögeln15.05.2015


Das Altern ist bei Mensch und Tier unausweichlich. Die Dauer eines Lebens jedoch unterscheidet sich von Art zu Art sehr stark. Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen haben nun einen möglicherweise allgemeingültigen Mechanismus gefunden, der die unterschiedlichen Lebenserwartungen erklären kann. Dazu haben sie Daten von knapp 1400 Vogelarten untersucht und fanden, dass die Anzahl und Verteilung von Fressfeinden die Lebenserwartung der Vögel bestimmt – unabhängig von Körpergewicht und Reproduktionsrate, die auch eine wichtige Rolle spielen. Mit diesen Ergebnissen konnten die Wissenschaftler eine Hauptaussage der klassischen Evolutionstheorie des Alterns bestätigen.

Foto: Sperber mit Feldsperling, Antje Schulte/naturgucker.de

[Weiter lesen...]
Stammbäume berechnen: Big Data erklärt Evolution der Vögel15.05.2015


Rund 95 Prozent der über 10 000 bekannten Vogelarten entwickelten sich erst nach dem Aussterben der Dinosaurier vor rund 66 Millionen Jahren. Computeranalysen der genetischen Daten zeigen auch, dass sich die heutige Vielfalt explosionsartig aus wenigen Spezies bereits nach 15 Millionen Jahren entwickelt hatte. KIT-Forscher entwarfen die Algorithmen für die umfassende Analyse der Vogel-Evolution. Für die jetzt im Fachjournal Science vorgestellten Ergebnisse wurde eine Rechenleistung von 300 Prozessorjahren benötigt. (DOI 10.1126/science.1253451)

Archaeopteryx bavarica, Paläontologisches Museum, München Foto: Luidger, licensed under the
Creative Commons by wikipedia

[Weiter lesen...]
Buch über die Vogelwelt Langeoogs! 06.05.2015


Von Weltreisenden, Flugkünstlern und Rolling Stones
Neues Buch über die (nicht nur) Langeooger Vogelwelt,
verfasst von Jan und Birte Weinbecker

Vielschichtig und faszinierend – so zeigt sich die Vogelwelt auf der Nordseeinsel Langeoog. Seltene Sandregenpfeifer leben hier ebenso wie die allgegenwärtigen Silbermöwen. Kaum jemand kennt die gefiederten Wesen so gut wie Nationalparkwart Jan Weinbecker. Jetzt hat er ein Buch über sie geschrieben: „Von Weltreisenden, Flugkünstlern und Rolling Stones – Langeooger Vögel im Portrait“ heißt es. Auf knapp 100 Seiten stellen Jan Weinbecker und seine Frau Birte erstaunliche Vertreter der Vogelwelt mitten im UNESCO-Weltnaturerbe vor.

[Weiter lesen...]
NABU Hamburg lädt zur HanseBird 201503.05.2015

Vogelfreunde, Naturliebhaber und Fotografen sollten sich die diesjährige HanseBird vom 20. - 21. Juni 2015 vormerken. Auf der Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe im Herzen Hamburgs dreht sich dann wieder alles um die faszinierende Welt der Vögel, deren Beobachtung und deren Schutz.

Foto: Hansebird 2015

[Weiter lesen...]
Neuer Brutvogelatlas liefert umfassenden Datenfundus03.05.2015

 

  • * 80 Millionen Brutpaare in mehr als 400.000 Stunden erfasst: ADEBAR ist eines der größten Kartiervorhaben von Ehrenamtlichen

  • * 280 Vogelarten brüten in Deutschland – Buchfink und Amsel am häufigsten.


    Die Kartierung
    von 80 Millionen Brutpaaren und damit mehr als 400.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit stecken in „ADEBAR“, dem neuen Atlas Deutscher Brutvogelarten. Damit liefert das Werk einen umfassenden Datenfundus zu allen 280 in Deutschland brütenden Vogelarten. Es belegt dabei unter anderem, dass Buchfink und Amsel die häufigsten Arten sind. Vorgestellt wurde der Brutvogelatlas von der Stiftung Vogelwelt Deutschland und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten in Bonn.
[Weiter lesen...]
Fachtagung Wendehals28.04.2015


Seit den 1970er Jahren gehen die Bestandszahlen von Wendehals Jynx torquilla und Grauspecht Picus canus immer weiter zurück, sodass beispielsweise der Wendehals in der aktuellen Roten Liste Deutschlands sowie Baden-Württembergs als stark gefährdet eingestuft wird. Beide Spechtarten ernähren sich vorwiegend von Ameisen und Streuobstwiesen zählen zu ihren bedeutendsten Nahrungs- und Bruthabitaten.

Foto: Thomas Kuhn/naturgucker.de

[Weiter lesen...]
Wanderfalken in NRW: Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht23.03.2015


„Die Wanderfalkenpopulation in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr mit 211 Brutpaaren und 344 ausgeflogenen Jungfalken erneut das Vorjahresergebnis übertroffen“, dies verkündeten Stephanie Krüßmann und Michael Kladny, das neue Sprecherduo der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz (AGW) im NABU NRW, den rund 100 Wanderfalkenschützern auf ihrem Jahrestreffen in Recklinghausen. So habe sich der Paarbestand der Wanderfalken um 16 weitere Revierpaare erhöht und auch die Zahl der ausgeflogenen Jungfalken sei geringfügig gestiegen.

Wanderfalke am Brutplatz, Industriedenkmal Henrichshütte Hattingen, Foto: T. Griesohn-Pflieger

[Weiter lesen...]
Natur- und Artenschutz kommen unter die (Wind-)Räder17.03.2015


Der Vorstand der Deutschen Wildtier Stiftung, Prof. Fritz Vahrenholt, fordert ein Moratorium des Windkraftausbaus im Wald. Ohne Rücksicht auf den Natur- und Artenschutz findet in Deutschland derzeit ein Rekordneubau von Windenergieanlagen statt. „Wertvolle Waldflächen werden gerodet, bevor Widersprüche oder anhängige Klagen gegen Baugenehmigungsverfahren geklärt sind. So werden Fakten für die Anlagen geschaffen und Lebensräume gefährdeter Vogel- und Fledermausarten zerstört“, kritisiert Dr. Jochen Bellebaum von der Deutschen Wildtier Stiftung.

Foto: Andreas-Senftleben_pixelio.de

[Weiter lesen...]
Waldrappe kooperieren während der Formationsflüge04.03.2015

Zur Evolution von Kooperation: Die Entstehung von Kooperation ist immer noch eines der großen Rätsel der Evolutionsbiologie, denn sie widerspricht dem allgemeinen Grundsatz, dass Evolution nur ‚egoistische Gene‘ fördert. In dieser Woche wird in den Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) eine Studie präsentiert, in der wir den V-Formationsflug als eines der seltenen Beispiele für echte Kooperation bei Tieren präsentieren. Dazu wurden Waldrappe untersucht.

Foto: Waldrappteam.eu

[Weiter lesen...]
Krähen als Links-­ oder Rechtsschnäbler02.02.2015

Die Geradschnabelkrähen Corvus moneduloides aus Neukaledonien, einer Inselgruppe vor der australischen Nordostküste, sind bekannte Untersuchungsobjekte der Verhaltensforschung. Sie stellen selbst Werkzeug her und sind berühmt geworden dadurch, dass sie Nüsse auf die Straße legen, damit die Autos drüberfahren und sie an die Kerne kommen. Jetzt hat man festgestellt, dass sie individuell unterschiedlich beim Gebrauch von Werkzeugen die linke oder rechte Schnabelrichtung bevorzugen.   

 

Bild: „CorvusMoneduloidesKeulemans“ von John Gerrard Keulemans -
Catalogue of the Birds in the British Museum Volume 3. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons -

[Weiter lesen...]
Neue Angebote für gebrauchte Optik!26.08.2014

Super Angebote über gebrauchte und fast neue Optik im Birdnet.

[Weiter lesen...]
Der Kreuzgurt hilft das Fernglas tragen!08.06.2008

Das kennen alle Vogelbeobachterinnen und Vogelbeobachter: Nach stundenlanger Wanderung durch die Natur bekommt man Nackenschmerzen. Je nach Fernglastyp hängen bis zu 1.500 Gramm am Hals der Träger.
Die Lösung sehen Sie hier:
Der Birdnet-Kreuzgurt hilft tragen und schont die Wirbel!
[Weiter lesen...]
Nachrichten
01.06.2015 Digiscoper of the year 2015! Es geht wieder los!
01.06.2015 Schreiadler schützen!!!
01.06.2015 Jungvögel auf dem Bürgersteig: Längst nicht alle sind verlassen
01.06.2015 Argumente: Bundesamt für Naturschutz legt ersten Artenschutz-Report vor
15.05.2015 Ersatzbeute für Eisbären: Bald weniger arktische Wildgänse ?!
15.05.2015 Adler-TV: Wieder auf Sendung!
02.05.2015 Impressionen aus den Rieselfeldern Münster
28.04.2015 TV-Tipps für den 8. Mai
18.04.2015 Blaubart-Helmkolibri wieder entdeckt!
14.04.2015 Malta-Referendum: NABU will jetzt EU-Recht durchsetzen!
11.04.2015 Kiebitz: Eine Perspektive für den Gaukler der Lüfte
11.04.2015 Artenschutz und DBU: „Erste eigene Erfolge sichtbar!"
10.04.2015  NABU klagt gegen Windpark zum Schutz seltener Schreiadler
04.04.2015 Der Sakerfalke in Östereeich: Gute Erfahrungen mit Nisthilfen
04.04.2015 Schockierende Bilanz: Illegale Verfolgung von Greifvögeln
04.04.2015 Gute Aussichten für das Auerhuhn in Südbrandenburg
04.04.2015 <B>Rückkehr der Zwerggänse in die Hortobágy Puszta</B>
30.03.2015 naturgucker.de und SIGMA: Im Fotowettbewerb attraktive Preise gewinnen! Ab jetzt!
27.03.2015 Vögel und Regenwald - weniger Schädlinge
20.03.2015 Den Heimzug unserer Schreiadler aus Afrika verfolgen