Die Schlußfolgerungen der Studie, die neulich in der Fachzeitschrift Landscape and Urban Planning veröffentlicht wurde, sollen auch auf andere Städte mit ähnlichem Umfeld übertragbar sein. Da verschiedene Grünflächen auf ihre Lärmbelastung untersucht wurden, kann man einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der vorgefundenen Vogelarten und dem Lärm herstellen. Die Studie stellte fest, dass die beiden untersuchten Friedhöfen auch wirklich ein Ort der Ruhe waren. Die lautesten Untersuchungsgebiete, wie städtische Plätze und Parks, besaßen die geringste Anzahl an Vogelarten. Besonders Lärmresistenz zeigten sich der Spatz , der Hausgimpel (Carpodacus mexicanus) und die Dohlengrackel (Quiscalus mexicanus).
Nach diesen neuen Erkenntnissen stellen sich wiederum neue Fragen. So soll jetzt geklärt werden, welchen Lärmpegel die verschiedenen Vogelarten in den urbanen Zentren noch tolerieren. Dieser Aufgabe will sich Neiker-Tecnalia nun widmen.
Neiker-Tecnalia schlägt vor, dass der Baumanteil in den Parks vergrößert wird, da das Laub den Lärmpegel verringert.Ähnliche Studien sollen auch in Europa durchgeführt werden, damit man sieht, ob die Erkenntnisse auch bei uns angewandt werden können.
Foto: Maike Sprengel-Krause/naturgucker.de
Quelle: http://ww.birdguides.com/webzine/article.asp?a=2994 |