| Vogelkundler schlagen auch in Österreich Alarm |
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 Nicht nur in Deutschland wird der Rückgang vieler Vogelarten beklagt, wie Birdnet.de schon berichtete, sondern auch Birdlife Österreich verzeichnet einen Einbuch bei vielen Vogelarten. So werden in naher Zukunft die Blauracke und der Ortolan in Österreich ausgestorben sein.
Foto Blauracke von Andreas Schäfferling/naturgucker.de |
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Die Daten der Internationalen Roten Liste gefährdeter Vogelarten zeigen, dass besonders der Klimawandel und die intensive Landwirtschaft für den Artenschwund verantwortlich sind. Daher müssen wir in Mitteleuropa mit dem Aussterben von Vogelarten rechnen, die besonders an Brachflächen gebunden sind. Wir haben genauso eine Verantwortung für die Artenvielfalt, wie zum Beispiel die Länder in den Tropen für ihre Regenwald-Ökosysteme.
In Österreich verringerte sich beispielsweise der Bestand der Blauracke von 300 bis 400 Brutpaaren in den 50ziger Jahren des letzten Jahrhunderts auf nur noch zwölf erfolgreiche Bruten im Jahr 2011. Am letzten regelmäßig besetzten Brutvorkommen reduzierte sich der Bestand des Ortolans von 26 Revieren im Jahr 2005 auf sieben Revier im Jahr 2011.
Ein wichtiger Aspekt des Rückgangs liegt im großflächigen Anbau von Mais und dem Rückgang von extensiv bewirtschafteten Wiesenflächen. Durch die Zusammenlegung von Feldern und die Umwandlung von extensiven Wiesenflächen verschwand die kleinflächige Struktur in der Landschaft, die besonders für die Blauracke wichtig ist. Ähnliches gilt auch für den Ortolan. Über Vertragnaturschutzmaßnahmen versucht man den Rückgang dieser Arten aufzuhalten und eine naturnahe Landwirtschaft zu erhalten. Diese Maßnahmen werden von den Behörden finanziell unterstützt.
Quellen: www.iucnredlist.org http://www.birdlife.at/presse/2012-06-08-vogelkundler-schlagen-alarm.html |
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