An der östlichen Seite des Sees im Seewinkel liegen die kleinen, artenreichen Zick- und Salzseen, wo sich jetzt große Ansammlungen von Limikolen einfinden. Die ausgedehnten Schilfbestände auf der ungarischen Seite bilden den Lebensraum für viele Wasservogelarten. Hier beginnt die Kleine Ungarische Tiefebene, wo sich einst eine der umstrittensten Grenzregionen des Kontinentes befand. Entlang der österreichisch-ungarischen Grenze haben sich ursprüngliche Landschaften und Lebensräume mit vielfältiger Flora und Fauna erhalten.
Auf unserer außergewöhnlichen Reise besuchen wir die besten Naturgebiete auf beiden Seiten der Grenze. Während der Reise erleben wir die Unterschiede zwischen der österreichischen und ungarischen Seite des Nationalparks, die landschaftlichen Kontraste finden ihr Spiegelbild in der Vogelwelt. Ende August ziehen viele nordische Limikolen durch das Gebiet auf ihrem Weg über Kleinasien nach Ostafrika. Die kleine Salzseen und überschwemmte Flächen bieten ihnen ideale Rastplätze, dort werden wir sie ganz von der Nähe beobachten können.
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